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DRK-Suchdienst: Ehrenamtliche Unterstützung bei der Internationalen Suche (vom 27.01.2018)
Der DRK-Suchdienst hat im vergangenen Jahr etwa 20 ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für Aufgaben der Internationalen Suche engagiert. Dabei handelt es sich um ein gemeinsames Pilotprojekt der DRK-Landesverbände Berlin und Brandenburg sowie des Bayerischen Roten Kreuzes. Die vom Suchdienst ausgebildeten Ehrenamtlichen fahren zu den Suchenden und helfen ihnen, die für sie oftmals komplizierten Suchformulare auszufüllen. Oder sie fahren zu den Menschen, die gesucht werden. Der persönliche Kontakt ist wichtig, um sowohl gute als auch schlechte Nachrichten mit Empathie zu überbringen oder wichtige Informationen für die Suche zu sammeln.
Judith Klimin, Leiterin vom Suchdienst im Landesverband Berliner Rotes Kreuz, sagt: „In der Vergangenheit haben sich unglaublich kompetente Leute an uns gewandt und wollten sich freiwillig engagieren.“ Sie ergänzt: „Menschen, die zum Beispiel schon für das IKRK tätig waren, oder Friedens- und Konfliktforscher. Und ich dachte, es kann nicht sein, dass wir solchen Leuten nichts anbieten können. Daher wollte ich unbedingt bei diesem Pilotprojekt mitmachen.“
Es gibt auch zunehmend mehr zu tun. Die Nachfrage nach Suchdienstangeboten ist im Land Brandenburg in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Seit 2014 sind die internationalen Suchanfragen von acht Suchanträgen in 2014 auf über 200 in 2016 angestiegen. Im ersten Halbjahr 2017 waren es bereits 162 Anfragen.
Für die ausgelasteten Suchdienst-Beratungsstellen sind die ehrenamtlichen Helfer deswegen eine große Unterstützung. Die Ehrenamtlichen haben Lust, sich zu engagieren, berichten von großer Gastfreundschaft bei den besuchten Familien und Freude an den Aufgaben.
In den drei Landesverbänden ist die Arbeit mit den Ehrenamtlichen jeweils leicht unterschiedlich organisiert. Allen drei gemeinsam ist, dass alle neuen Ehrenamtlichen an einem vom DRK-Suchdienst durchgeführten zweitägigen Ausbildungsworkshop und einem Erste-Hilfe-Kurs teilnehmen.
„Wenn jemand mit einem T-Shirt vom Roten Kreuz unterwegs ist, muss diese Person auch Erste Hilfe leisten können. Das war mir sehr wichtig“, sagt Stefanie Lewis, Leiterin vom Suchdienst im Landesverband Brandenburg.
Die Ehrenamtlichen haben oft einen Job und können nur an wenigen Terminen pro Monat Zeit zur Verfügung stellen. Etwa jeden Monat gibt es auch ein Treffen, bei dem alle Ehrenamtlichen im Landesverband zusammenkommen und die Arbeit besprechen. In Berlin organisiert Judith Klimin die Arbeit über einen gemeinsamen Online-Kalender.

Jeder Landesverband bekommt einen Zuschuss für die Betreuung, die Ausstattung und Aufwandsentschädigungen für die ehrenamtlichen Helfer.
Insgesamt 21 Teilnehmer:
Bayerisches Rotes Kreuz: 6, Landesverband Berlin: 10, Landesverband Brandenburg: 5
Alle drei Landesverbände haben gute Erfahrungen mit dem Projekt gemacht und wollen es weiterführen.

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