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Über uns
Grosselterndienst

Großelterndienste sind eine wunderbare Sache.


Wenn bei den vermittelten Wunschfamilien „die Chemie
stimmt“, gilt
• Sie sind wie eine richtige Familie – individuell und langfristig zusammen.
• Jeder bringt nur so viel ein, wie er möchte.
• Die Mitglieder mögen sich besonders gerne, denn sie konnten ihre Familie ja selbst aussuchen.
• Gegenseitige Rücksichtnahme + Dankbarkeit steht im Vordergrund, denn eine Wunschfamilie ist
nicht selbstverständlich.
• Die räumliche Nähe ist garantiert.

Bei jeder einzelnen Wunschfamilie profitieren alle Mitglieder, die Kinder sogar ein Leben lang, von der
Beziehung. Weil das so schön ist, sind je nach Schätzung bis zu 400 Dienste dieser Art in Deutschland aktiv,
einige davon unter dem Dach des DRK.
Wir in Erkner haben 2009 unsere schöne Aufgabe aufgenommen. Berichte über unsere Arbeit waren:

Wunschgroßeltern - ein Drehtag beim DRK




Ermöglicht durch die Initiative , veröffentlicht am 18.6.2016


Beratungs-Stipendium für "DRK-Nachbar"




Das Projekt "DRK-Nachbar", in dem der Großelterndienst des Roten Kreuzes und die Wohnungsgesellschaft Erkner nachbarschaftliches Engagement über Generationen fördern, bekommt ein Beratungsstipendium. Es wird von dem Verein Startsocial gewährt, der sich der Förderung privaten Engagements verschrieben hat. Hauptsponsoren sind große Unternehmen wie die Allianz und die Unternehmensberatung McKinsey. Schirmherrin ist Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Der Großelterndienst ist als einziges Projekt aus Brandenburg in den Kreis der 100 Stipendiaten aufgenommen worden, die jetzt die Beratung von 200 Fach- und Führungskräften in Anspruch nehmen dürfen. Ellen Schneider, die ehrenamtliche Koordinatorin des DRK-Großelterndienstes, wird jetzt im Oktober an einer Auftaktveranstaltung teilnehmen, bei der dem Projekt auch ein Mentor zugeordnet wird. Von November bis Februar wird das Projekt durch zwei Coaches aus der Wirtschaft mit wöchentlich vier Stunden unterstützt.

Ellen Schneider wird das anfangs zusammen mit dem Geschäftsführer des DRK-Regionalverbands, Klaus Bachmayer, in Anspruch nehmen - um die Richtung vorzugeben, die die Beratung nehmen soll. Die Erkneranerin verspricht sich von der Beratung einen Blick von außen auf ihr Projekt, Vorschläge, wie es gelingen könnte, mehr ehrenamtliche Mitstreiter für den Großelterndienst zu gewinnen.

Beim Projekt DRK-Nachbar übernehmen Senioren die Betreuung von Kindern, die mit ihren Eltern bei der Wohnungsgesellschaft Erkner leben; sie bezuschusst das Projekt. Die Omas und Opas betreuen die Kinder teils einen Nachmittag in der Woche oder begleiten sie zur Musikschule oder anderen Unternehmungen.
Quelle: MOZ, Artikel vom 06.10.2014


Ursula Lietzke (82) spendet ihre Zeit als Wunsch-Oma




Ich habe Kindergärtnerin gelernt und in diesem Beruf lange gearbeitet. Aus gesundheitlichen Gründen musste ich aufhören, mein zweites Hobby wurde zum Beruf und ich gründete eine Staudengärtnerei. Heute habe ich meinen privaten Garten und freue mich noch immer über Besuch von Kindern.

Als ich vom DRK-Großelterndienst erfahren hatte, wollte ich dort als Babysitter helfen. Allerdings habe ich dann von Leon gehört, dessen Mama eine Wunschoma für ihn suchte. Dieses Ehrenamt begleite ich jetzt schon seit eineinhalb Jahren. Meistens sind wir bei mir - ich hole Leon auch von der Schule ab oder bringe ihn hin und er übernachtet hier. Ich mache auch die Schularbeiten mit ihm. Wir spielen Scrabble, üben die Schreibschrift oder finden raus, was die Prozente auf Verpackungen bedeuten. Wir kochen, backen und pflanzen gemeinsam. Inzwischen macht mein Sohn auch mit ihm viele handwerkliche Dinge (sägen, nageln, und kleine Reparaturen). Manchmal gucken wir zusammen eine Sendung im Kinderfernsehen und werten das hinterher aus. Im Sommer waren wir am Flakensee zusammen baden und haben dort das Tauchen mit ihm geübt. Seine Mama hilft mir oft und Leon auch schon, z. B. indem er mal was aus dem Garten holt.

Durch Leon sind sogar die Beziehungen zu meinen eigenen Kindern intensiver geworden. Meine Schwiegertochter bringt Kinderbücher für ihn, mein Urenkel spielt hier gerne mit ihm und plant auch für Leon ein Meerschweinchen, wenn er eines Tages selbst ein Tier haben kann.

Anfangs hatte ich Hemmungen, in meinem Alter noch so was Langfristiges zu übernehmen - erst recht, da Leons Papa gerade gestorben war. Daraufhin habe ich mir vorgenommen, an mir zu arbeiten und möglichst viele Punkte auszuräumen, die das verhindern könnten. Inzwischen bin ich sozusagen runderneuert: Operation an Auge und Arm, fehlt noch das Knie. Wir sind ja eigentlich alle Rentner, die nie Zeit haben, aber ein bisschen Zeit sollte sich jeder nehmen, um sich auch um andere zu kümmern, auch wenn es nur einmal in der Woche ist. Es ist wichtig zu erleben, dass es auch ältere Bezugspersonen wichtig sind.

Einfach Ausprobieren ist ein guter Schritt, man muss sich ja nicht sofort verpflichten! Wir haben ja auch so angefangen, dass wir es versuchen und notfalls eben wieder ausklingen lassen. Dabei muss man einfach sagen, was einem gefällt und was man besser machen möchte. Es gibt so viele Familien, die gerne Großeltern hätten, deswegen würde sich der DRK-Großelterndienst über weitere Freiwillige sehr freuen.
Quelle: Sternfischer, Artikel vom Juli 2014


Oma und Opa im Ehrenamt - DRK-Großelterndienst in Erkner als Demografie-Beispiel ausgezeichnet


25.10.2012 -
Der Großelterndienst des Kreisverbandes Märkisch-Oder-Spree des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist das Demografie-Beispiel des Monats Oktober. Die Bevollmächtigte des Landes beim Bund, Staatssekretärin Tina Fischer, überbrachte heute in Erkner die Auszeichnung. Die 2009 ins Leben gerufene Initiative vermittelt ältere Frauen und Männer an Familien, deren Großeltern nicht in der Nähe leben.
Mann baut mit Kind einen Turm


"Diese Wahlverwandtschaften bringen Generationen einander näher. Alle Beteiligten profitieren davon", sagte Fischer. Die gemeinsam verbrachte Zeit sei für Wunschenkel und -großeltern gleichermaßen eine Bereicherung. Die Älteren vermittelten den Kindern wichtige Erfahrungen und Werte und nähmen selbst die Gewissheit mit, ihre Zeit sinnvoll zu verbringen. Die Eltern könnten durch die Unterstützung der ehrenamtlichen Opas und Omas Beruf und Familie besser vereinbaren. Fischer: "Solche Angebote sind für viele, gerade junge Familien ein Grund, in der Region zu bleiben oder ihren Wohnort dort zu wählen." Nach den Worten Fischers ist die Auszeichnung des Großelterndienstes zugleich ein Beitrag zum Themenjahr der Europäischen Union, das 2012 unter dem Motto "Aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen" steht.


Frau liest Kindern aus einem Buch vor

Seit seiner Gründung hat der Großelterndienst Erkner zahlreiche Patenschaften vermittelt. Nach ersten Kennenlern-Treffen verbringen die Wunschomas und -opas im Durchschnitt zwei bis drei Stunden pro Woche mit ihren "Enkeln". Im Rahmen von Generationentreffen, die an wechselnden Orten stattfinden, bietet der Projektträger den Beteiligten auch die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch.

In Brandenburg gibt es gegenwärtig acht Großelterndienste. Die Nachfrage nach freiwilligen Großeltern übersteigt die Zahl der derzeit aktiven Wunschomas und -opas deutlich. Die Auszeichnung des Großelterndienstes Erkner soll deshalb anderen Regionen eine Anregung zum Nachahmen geben und Lust auf dieses Ehrenamt machen.


Die Initiatorin und Verantwortliche für das Projekt in Erkner, Ellen Schneider, wünscht sich, dass sich noch mehr Freizeit-Großeltern bei ihr melden: "Wir sind auf der Suche nach Menschen ab 40 Jahren, die Kindern gerne Zeit schenken möchten - und sei es nur gelegentlich auf Anfrage als Babysitter." Denn neben dem ehrenamtlichen Großelterndienst gehört auch ein Babysitterservice zur Angebotspalette.

Der DRK-Großelterndienst ist als Demografie-Beispiel für den Monat Oktober ein weiteres Projekt auf dem "Marktplatz der Möglichkeiten", mit dem die Staatskanzlei innovative, beispielgebende Initiativen im Umgang mit den Folgen des demografischen Wandels vorstellt. Die jeweiligen Demografie-Beispiele des Monats werden im Rahmen des Internetauftritts "Marktplatz der Möglichkeiten" unter www.demografie.brandenburg.de veröffentlicht.

Kontakt für das Demografie-Beispiel Oktober: Ellen Schneider, Tel. 03362/88 77 99,
E-Mail grosselterndienst@drk-mos.de.
Der DRK-Großelterndienst im Internet: www.drk-grosselterndienst.de.


Alle Infos: www.demografie.brandenburg.de
Hinweise und Anregungen an: demografie@stk.brandenburg.de

Quelle: Staatskanzlei Brandenburg

 

 

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Ansprechpartner:
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Frau Schneider
Tel.: 03362-88 77 99

Frau Schneider

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